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Schattenrasen

Schattenrasen

 

Eine Rasenfläche die im Schatten liegt hat es sehr schwer sich gut zu entwickeln. Sie bekommt nur wenig bis keine Sonne ab. Die Nässe hält sich an diesen Stellen auch länger, was zu Staunässe führen kann.

Auf Grund des ständigen Lichtmangels versuchen die Halme hoch hinaus zu wachsen um etwas Sonne abzubekommen. Da sie ihre Kraft auf das Längenwachstum konzentrieren, wird die Wurzelbildung und deren Verzweigungen vernachlässigt.

Oft liegen die Rasenabschnitte aber im Halbschatten, das bedeutet der Rasen bekommt am Tag doch ein paar Sonnenstunden ab. Das bisschen Sonne reicht aber nicht, um einen üppigen Rasen zu erhalten.

 

Um aber an schattigen Stellen überhaupt erst einmal Rasen zu säen, empfiehlt es sich eine spezielle Rasensaaten zu verwenden. In dieser Schattenrasen Mischung werden Grassamen beigemischt, wie zum Beispiel die Sorte Lägerrispe. Diese ist kräftiger und stresstoleranter gegen Staunässe und Nährstoff Konkurrenten.

Auf den Verpackungen der Schattenrasen werden tolle Ergebnisse für einen perfekten Rasen versprochen. Das Aussäen allein genügt aber nicht.

Der Schattenrasen benötigt sehr viel Pflege. Eine gute Vorbereitung des Bodens ist wichtig. Guter Mutterboden und eine Rasenwalze für die Aussaat sind empfehlenswert. Regelmäßiges vertikutieren und düngen hilft dem Rasen sein Schattendasein zu überstehen genauso wie regelmäßiges Wässern.

Auch hilft es den Rasengrade an diesen schattigen Stellen öfter mal zu „belüften“. Dazu eignet sich eine Rasenwalze mit Dornen sehr gut.

Wenn man da nicht ständig am Ball bleibt bildet sich schnell Moos oder sogar schlimmer noch, Algen..

Wenn aber das Moos und andere Gewächse die Schatten lieben überhand nehmen, solltest Du darüber nachdenken, diese Stelle in Deinem Garten anderweitig zu nutzen.

Ich habe zum Beispiel an einer besonders schwierigen Stelle einen Steingarten mit Kräutern angelegt.